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Wie Framing unser Denken beeinflusst

16. Mai, 14:00 - 17:00

Workshop mit Axel Grunt

Bevölkerungsaustausch, Flüchtlingswelle, soziale Hängematte.

Das sind Beispiele für gezielte politische Sprachbilder, sogenannte Frames. Sie machen – oft in Kombination mit Metaphern – komplexe Sachverhalte für unser Gehirn leichter denkbar. In der politischen Kommunikation werden sie dazu genutzt, unsere Meinung in eine gewisse Richtung zu lenken.

Frames sind „Deutungsrahmen“, „Sinnhorizonte“. Sie helfen, Informationen zu verstehen und einzuordnen. Die Wahl des richtigen Frames ist entscheidendFrames (Deutungsrahmen) sind weder gut noch schlecht, unser Gehirn schafft sich diese Deutungsrahmen, um Sprache verständlich zu machen. Das heißt, hinter Wörtern steckt mehr als man anfangs vermutet. Alles, was wir uns an Wissen angeeignet haben, wird zu einer Idee, die wir beim Lesen eines Wortes abrufen. Frames werden umso mächtiger, je häufiger sie wiederholt werden und Verwendung finden. „Flüchtlingswelle“ wurde medial tausendfach wiederholt, die Folgen davon waren beträchtlich, da der Frame entscheidet, wie eine Informationen interpretiert wird, nicht die Information an sich!

Im Workshop mit Axel Grunt lernen wir die Mechanismen des Framing und des Reframing kennen, können uns selbst auf die Schliche kommen und so mit mehr Bewusstsein Texte, Gehörtes und Gesehenes in einen neuen Rahmen stellen.

Apropos: Denk nicht an einen Elefanten!

Im Anschluss an den Workshop wird ein Buffet von arbeit plus und der AK Salzburg zur Verfügung gestellt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.

Details

Datum:
16. Mai
Zeit:
14:00 - 17:00

Veranstaltungsort

Arbeiterkammer Salzburg
Markus-Sittikus-Straße 10
Salzburg, Salzburg 5020 Österreich
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